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Methode

Systemische Beratung

Ihre Anwendung findet sich in der Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren oder Familien. Die Methoden sind vielfältig. Zu den häufigsten Interventionen zählen bestimmte Fragetechniken, Visualisierungen, Externalisieren, Beobachtung- und Verhaltensaufgaben, Hausübungen, Aufstellungen, und die Arbeit mit dem Familienbrett.

Die KlientInnen werden als ExpertInnen für Ihr Leben gesehen.  In turbulenten Zeiten kann es schon einmal vorkommen, dass das persönliche Wissen über die eigenen Ressourcen zur Bewältigung von Krisen verschüttet wurde – hier setzen wir in der Beratung an  – es werden Hypothesen formuliert und Impulse gesetzt, die den notwendigen Anstoß zur Veränderung des Blickwinkels und einem Perspektivenwechsel führen. Die KlientInnen erleben zumeist eine erste Erleichterung und das Fundament für die Hilfe zur Selbsthilfe wurde geschaffen. Es wird ein wertschätzender, respektvoller und neutraler Umgang gegenüber den KlientInnen und Ihren Veränderungswünschen gepflegt.

Lösungsorientierter Ansatz

Im Vordergrund steht nicht was in der Vergangenheit problematisch war, sondern vielmehr liegt der Fokus auf dem, was bisher gut funktioniert hat. Es wird die Ansicht vertreten, dass die Lösung nichts mit dem Problem zu tun hat, und dass jeder Mensch die nötigen Ressourcen und Kompetenzen zur Bewältigung seiner Probleme in sich trägt.

Der Fokus liegt nicht auf der Ursachenbekämpfung des Problems, sondern auf dem Finden von Lösungen, daher wird in der Beratung von Beginn an auf die Lösung, und nicht auf das Problem eingegangen.

Narrativer Ansatz

Beim narrativen Ansatz liegt das Augenmerk auf der Sprache, der „Erzählform“ und den Inhalten der von den KlientInnen erzählten Geschichten. Erzählungen, Fantasiereisen, Gedankenexperimente und der Dialog zwischen BeraterInnen und KlientInnen helfen neue, alternative und hilfreiche Gedankenmuster und Sichtweisen zu finden, die den Möglichkeits- und Handlungsspielraum der KlientInnen erweitern.